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Hier soll ein Raum entstehen, in dem sich Gedanken, Ideen und Verknüpfungen unterschiedlichster Natur kreieren und darstellen lassen. Wer kreativ zum Thema LEBEN einzelne Sätze (auch passende Zitate), Texte oder Bilder einbringen möchte, ist gebeten, uns per mail zu kontaktieren. Wir können diese Plattform nützen, um gemeinsam die berühmten kleinen Schritte auf der Reise von 1000 Meilen zu machen. Zu einem besseren Verständnis für das große Thema LEBEN.


Mein persönlicher Weg

 

Zu Beginn des Jahres 2006 brach meine Welt plötzlich auseinander und von da an blieb nichts mehr, wie es vorher gewesen war.
Ich hatte mich in ein BurnOut gearbeitet, das mich völlig „die Fassung verlieren“ ließ. Ich brach im wahrsten Sinne des Wortes zusammen und konnte mich tatsächlich nicht mehr bewegen. Ich, die gewohnt war, alle Dinge im Multitasking und schnellstens zu erledigen, an zwei Telefonen und im Internet und per E-Mail gleichzeitig zu kommunizieren und  „nebenbei“ zwei halbwüchsige Kinder zu bekochen und zu versorgen und den Haushalt zu meistern, musste liegen und konnte nicht aufstehen. Die kleinste körperliche Tägigkeit wurde zur unüberwindlichen Hürde. Der Schmerz raubte mir tagelang den Atem.
Mir fehlte jegliche Kraft, auch nur die geringste Kleinigkeit gedanklich zu bearbeiten, und ich verlor eine Zeitlang teilweise sogar meine Stimme. Ich haderte tagelang mit meinem Schicksal und kämpfte innerlich mit dem Widerstand, diesen Zustand einfach als gegeben hinzunehmen.
Dass es als Glück zu bezeichnen ist, so aus der eingeschlagenen, energieraubenden Bahn geworfen zu werden, wurde mir erst lange später bewußt. Nach den ersten Tagen des Kampfes gegen diese Unfähigkeit auch nur irgendetwas zu TUN, gab ich endlich auf und akzeptierte, was ohnehin nicht zu ändern war. Und damit begann die Zeit der Heilung.
Ich hatte nun zum ersten Mal seit langem wieder ZEIT.
Und mir wurde zum ersten Mal seit langem bewußt, wie sehr mir diese Zeit gefehlt hatte. Zeit zu schlafen, Zeit zu lesen, Zeit zu denken, Zeit zu träumen, Zeit gar nichts zu tun und es zu genießen.
Mein Organismus begann sich wieder zu ordnen, zu strukturieren. Das Schicksal hat es gut mit mir gemeint, denn ich hatte die beste „Coachin“, die ich mir nur wünschen konnte, an meiner Seite. Einfühlsam, aber nicht locker lassend begleitete mich Jane Kloner durch die langen Perioden der Schmerzen, der inneren Not, des Zweifels und meiner körperlichen und seelischen Genesung. Auch meine Familie unterstütze und entlastete mich (auch dies wörtlich zu nehmen), so gut es alle konnten.
Nach einigen Wochen „erlaubte“ ich mir endlich (auch das erst ein schwerer Schritt, der dann soviel Erleichterung in mein Leben brachte), meine Familie, die sowieso schon gelernt hatte auch einmal ohne mich auszukommen, sich selbst zu überlassen und eine Woche nach Ägypten auf „Rekonvaleszenz“ zu fliegen. Das Alleine Fahren war der nächste Schritt, den es zu wagen galt - mit einem schweren Koffer (voll Bücher), einem schmerzenden Rücken und einem etwas schwachen Gefühl in der Brust in ein fremdes Land, von dem ich gar nichts wußte, ausser das es zu dieser Zeit wärmer war als in Österreich, und dass die ägyptische Bevölkerung von den Pharaonen abstammte und mit einer guten Mischung aus Humor und Gastfreundlichkeit ausgestattet war.
Wieder wurde ich für meine Mühen belohnt. So standen dann Sonne, Strand, Fröhlichkeit, Freude und Energie tanken auf meinem Programm, das mich wieder ganz zu mir brachte und meinen Mann in mein Leben.
Seit dieser Zeit weiss ich um die Wichtigkeit der eigenen positiven Gedanken und Stimmung Bescheid und welche grundlegenden Veränderungen man bewirkt, wenn man beginnt, sich in die Grundstimmung zu bewegen, in der man selbst schwingt. Das ist tatsächlich eine bestimmte Frequenz, die sich aus der Sprache herausfiltern läßt, und die uns immer wieder in „gute Stimmung“ bringt. Andererseits lassen wir uns verstimmen, indem wir mit Menschen zusammen sind, die anders gestimmt sind (und das im wahrsten Sinne des Wortes). Ebenso natürlich verändert uns Musik, der EINDRUCK von Dingen, die wir mit unseren anderen Sinnen wahrnehmen  (Filme, Fotos, Zeitungsberichte, Gespräche, Gegenstände, die uns etwas Schönes bedeuten oder die uns unangenehm (z.B. eklig) sind.
Seit ich mich in ein glückliches Leben eingestimmt habe, sehe ich täglich durch meine Arbeit mit der HRV, welch elegante, schnelle und beeindruckende Lösung sie ist, um sich selbst und das eigene Leben wie in einem Spiegel zu erkennen. Wie beeinflussbar wir doch sind, wie schnell wir aus unserem Atemrhythmus geworfen werden, wenn wir etwas Schlimmes oder etwas sehr Schönes erleben/sehen/hören, wie stark sich der Herzschlag verändert, nur weil wir die Atmung verändern. Ich achte nun bewußt und aufmerksam, mit wem und womit ich meine Zeit verbringe und wie ich mein Leben dadurch von Grund auf beeinflusse und gestalte.
Die Konsequenz war für mich klar, dieses BurnOut hat mich vollkommen verändert. Mir blieb nichts anderes übrig, als diese Chance zu ergreifen und mein Leben vollkommen zu verändern. Ich habe mir eine andere Umgebung gefunden, in der ich mich rundum wohl, ausgeglichen und glücklich fühle. Ich lebe und arbeite die meiste Zeit in Ägypten und genieße die orientalische Gelassenheit, die in Europa – so scheint’s -  bereits als Fremdwort einer Erklärung bedarf, mir aber mehr und mehr ein Wegweiser für ein ausgeglichenes Leben geworden ist.

Do’s:

Meditation (oder: sich einen guten Tagesplan zurecht legen, nach dem Motto: Was möchte ich heute erleben, wie möchte ich mich fühlen, was möchte ich gerne gestalten) am Morgen und vor dem Schlafengehen (einen positiven Abschluss für den Tag machen).

Jederzeit aufmerksam sein für meine Liebe und meine Lieben.

Mir bewußt sein, wie gut es mir geht.
Die Sonne auf mein Gesicht scheinen lassen
.

                            

10 Minuten Powernap am Nachmittag.

Bei Schreibtischarbeit: regelmäßig verteilt über den Tag (3-5x) aufrichten, strecken und dehnen (Yoga) und in die Ferne schauen.

Ein Lied singen - laut und falsch - oder richtig, wenn kümmert es.

Tanzen – irgendwie, allein oder zu zweit.

Meinen Grundton, in dem ich schwinge, hören oder singen/summen.

Abendbuch schreiben, um den Kopf frei zu bekommen und alles vergessen zu können, weil es aufgeschrieben ist.

Guter, meinem Schlafbedürfnis entsprechend ausreichender, ungestörter Schlaf.

Dankbar sein. Solange ich DANKEN kann, kann ich nur reich sein.

Dont`s:

Thriller, Problemfilme oder die Nachrichten im Fernsehen, keine Radionachrichten, keine Tageszeitungen oder Klatschzeitungen....
wem hilft es, darüber Bescheid zu wissen, wieviele Tote es in einer brennenden Disko in Grenidenien gab? Der Effekt ist bei all diesen schlechten Nachrichten nur einer: wir bekommen einen vorübergehenden, meist aber bleibenden EIN DRUCK, der uns nicht gut tut, weil er unsere Ängste oder Befürchtungen schürt, die nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung praktisch nie eintreffen werden, uns aber gehörig aus unserem inneren Gleichgewicht bringen.
Wofür?

Gute Frequenzen

Als frequenzorientierte Lebewesen sind wir aufgefordert, uns mit für uns angenehmen Frequenzen zu versorgen. Das kann gute harmonische Musik sein, die uns wieder einstimmt, das können Bilder sein, die wir betrachten oder selbst malen, um wieder in gute „Stimmung“ zu kommen. Katzen streicheln, im Garten arbeiten, spazieren gehen und die frische Luft tief einatmen, ganz bewußt ausatmen, in der Sonne sitzen und die warmen Strahlen auf unserem Körper spüren.....
Yoga, Tai Qi und Qi Gong, alle Arten von Entspannungsübungen, die mit bestimmten Atemtechniken verbunden sind, helfen uns wieder in einen natürlichen Atemrhythmus zu kommen.
Meditationen, Massagen, geruhsame Zeiten ohne Leistung, aber auch ohne Ablenkungen von außen (TV, Zeitung, News, Klatsch und Tratsch) lassen uns wieder zu unserer Mitte kommen, aus der heraus wir unsere Energie schöpfen. Der erholsame Schlaf ist ein wesentliches Mittel, uns wieder zurechtzurücken, in Form zu bringen, zu regenerieren in Körper (physisch), Geist (psychisch) und Seele (mental).

 Katze

Leichte Kost zum Einlesen:

David Servan-Schreiber, Die Neue Medizin der Emotionen
Ernest L. Rossi, 20 Minuten Pause
Peter Spork, Chronobiologie – Leben mit der Zeit
Peter Spork, Das Schlafbuch
Gerold Baier, Rhythmus - Tanz in Körper und Gehirn
Alfred Maier-Koll, Chronobiologie
Ivan Illich, Die Nemesis der Medizin


Meine Gedanken

Lebensumstände ändern

Wir leben meistens in Umständen, die wir zwar selbst geschaffen haben, aber die uns unglücklich machen. Andererseits wollen wir uns weder unsere eigene Verantwortung, noch unseren Gefühlszustand eingestehen und leiden deshalb lieber unter der angeblichen Macht der anderen, die für uns bestimmen, wie wir zu leben haben.
Soviel zu unserer Einbildung. Sobald wir erkennen, welche Auswirkung diese Gedanken, dieser Glauben und unser Tun (das sich daraus ergibt) haben, und wir dies in Form eines fabelhaften Bildes vor uns haben, gibt es nur einen einzigen nächsten Schritt. Nämlich den je nach Typ der langsamen oder schnellen Veränderung zum selbstbestimmten Leben.

Bewußt Sein erweitern

Wir sind mehr als nur Lebewesen, die leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu überleben.
Das Leben bietet eine solche Fülle an Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, Neues zu lernen, zu entdecken, Spaß an der eigenen Veränderung zu haben, dass jede Stunde, die wir unaufmerksam unserer Umgebung gegenüber oder auch uns selbst gegenüber verbringen, verloren erscheint.
Aufmerksamkeit im Sinne von Wachsamkeit und dem Wechsel von NachInnenSchauen und NachAussenGehen ist eine Qualität, die wir im Westen schon lange verlernt haben. Ebenso wichtig ist es, die Zuwendung zu den Menschen um uns herum, wieder zu erleben. Oder das bewußt miteinander Zeit verbringen, wieder in den Vordergrund unseres Lebens zu stellen, statt unsere schönsten Jahre hinter Jobs herzulaufen, die uns das Wesentlich nehmen, nämlich MENSCHEN zu sein und keine Maschinen, die irgendwann ausgebrannt auf den Müll geworfen werden, wie es Usus geworden ist in unserer Wirtschaft.
Wie mein Lehrer der traditionellen chinesischen Medizin es von seinem Meister gelernt hat, so habe ich es gelernt und möchte es gerne weitergeben: „Das Wesentliche ist, im FEUER zu bleiben. Hier wohnen die Freude, die Neugierde, als Lust, Neues zu lernen und die Herzensenergie. Wenn du im Feuer lebst, bleibst du immer jung und offen für neue Bewegung und neue Erkenntnisse.“
Nur wer das Feuer verlässt und Richtung Metall geht
, nach der Philosophie der TCM geht man im Laufe des Lebens aus der Wasserenergie (Empfängnis und Geburt) ins Holz, über Feuer, Erde und Metall wieder ins Wasser (Tod) altert schneller.
Also erlaube ich mir einen Wunsch für Sie, geehrte/r interessierte/r LeserIn, die Sie allein durch die Tatsache soweit gelesen zu haben, bewiesen haben, dass Sie im Feuer leben:
„Mögen Sie weiterhin alle positiven Gedanken aussenden, die Ihnen alle positiven Gedanken wie Geschenke wieder zurückbringen werden. Gestatten Sie sich, Ihr Leben persönlich zu gestalten und zu kreieren und erfreuen Sie sich all der wunderbaren Menschen, mit denen Sie in dieser positiven Stimmung zusammen sein werden – beruflich und privat. Denn wir sind selbst Meister und Meisterinnen unserer Lebensgestaltung und bestimmen und entscheiden selbst, ob wir oberflächlich oder tief atmen, fühlen, leben und unser Herz verschließen oder öffnen. Das Herz, das uns unsere Geschichte in Form eines Bildes lesen läßt und das wir befragen können mittels HRV, ob wir auf dem richtigen Weg sind, unser Leben in Freude und Freiheit und in Gesundheit zu verbringen. Mögen Ihnen diese Zeilen ein frohes Gefühl, das wir alle verdienen, vermitteln und Sie die einfache Weisheit für ein glückliches Leben,  entdecken lassen, die wir alle in uns tragen.“

Unser Körper ist der Spiegel unserer Gedanken.

Der Kummerbuckel und die Sorgenfalten sollen als Beispiele dienen, wie sehr wir uns selbst zu Krankheit und Krummheit erziehen.
Schon in zahlreichen Aussprüchen des Volksmundes tritt diese Weisheit zu Tage, allerdings haben wir vergessen, aufmerksam unseren eigenen Worten zu lauschen.
„Das geht mir an die Nieren. Das zerreisst/bricht mir das Herz. Der sitzt mir im Nacken. Er trägt schwer an seiner Last. Das will ich nicht hören, das will ich gar nicht sehen. Das ist schwer zu verdauen. Das hab ich hinuntergeschluckt. Das liegt mir im Magen.
Mir kommt die Galle hoch vor lauter Wut. Ich hab mir schon das Gehirn zermartert und hab jetzt Kopfschmerzen. Das kann ihm das Genick brechen. Aus der Fassung geraten.....“
Oder aber das Positive:“ Die Last von den Schultern nehmen, den Druck vermindern, wieder aufrecht gehen/stehen können, sich das Leben versüßen lassen, das Herz geht wieder auf. Wir nehmen Dinge leicht,  wir bekommen eine gute Ausstrahlung.

Zitate :

"Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur.
Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor." - Hippokrates

"Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten zu unterhalten, während die Natur die Krankheit heilt."-
Voltaire

Persönliche Helfer (ein kleiner Auszug)

Don Miguel Ruiz, Die 4 Versprechen, Vollendung in Liebe
Reneé Egli, Das Lol²a Prinzip
Dale Carnegie, Sorge dich nicht - lebe!
Martha Beck, Find Your Personal North Star
Richard Bach, Illusions
Drunvalo Melchizedek, Die Blume des Lebens
Rhonda Byrne, The Secret - Das Geheimnis
Film: „What the bleep do we know“

Psychokinesiologie
Human Design

Gedanken vor dem Schlafen

Wir sind für uns selbst verantwortlich und können unser Leben so leben, wie wir es uns erträumen. Dazu bedarf es aber Träume, Visionen und Vorstellungen. Sich vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man diese Träume bereits lebt, sich vorstellen, welche Emotionen dann das Tagesgeschehen bestimmen, das ist schon die halbe Verwirklichung der Vision. Es gelingt nicht, etwas zu vermeiden, wenn man sich darauf konzentriert. Schon mal versucht, sich KEINEN weißen Pudel vorzustellen, der über eine rosa Wiese läuft? Schwer? Das Bild geht nur weg, in dem man sich auf einen braunen Hasen konzentriert, der über eine grüne Wiese läuft (Zitat: Meine Tochter Nyima).
Genauso gestalten wir unsere Realität. Wir steuern auf das zu, worauf wir unsere meisten Gedanken fokussieren. Haben Sie schon einmal überlegt, wieviele Ängste Ihr Leben steuern? Der Clou liegt im Umdrehen: sich und die Gedanken auf etwas Schönes, Wünschenswertes auszurichten. Und nur mehr an das denken. Probieren Sie es.
Wenn Sie das alles nicht glauben wollen, auch gut.
Eines jedoch steht ausser Zweifel. Mit dieser Einstellung atmen wir ruhiger und verbessern zumindest unsere Herzfrequenz und deren Variabilität.
Und das ist ja auch schon eine ganze Menge!